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PSÖ – Private Sozialwirtschaft Österreich

Wer soziale Verantwortung übernimmt, darf nicht ausgeschlossen werden.

Private Unternehmen und Selbstständige leisten jeden Tag professionelle Pflege, Betreuung und soziale Unterstützung. Trotzdem werden Förderungen, Verträge und politische Mitsprache in Österreich noch immer häufig nach Organisationsform statt nach Qualität vergeben.

Die PSÖ – Private Sozialwirtschaft Österreich vernetzt private Anbieter, vertritt ihre gemeinsamen Interessen und setzt sich für faire Rahmenbedingungen in der österreichischen Sozialwirtschaft ein.

Für freiberufliche Fachpflege sowie private soziale und psychosoziale Dienstleistungen.

Die Sozialwirtschaft ist größer, als sie dargestellt wird.

Farbige Glaspaneele in unterschiedlichen Höhen, dicht nebeneinander

Österreichs Sozialwirtschaft besteht nicht nur aus großen gemeinnützigen Organisationen. Sie wird ebenso von Selbstständigen, kleinen Unternehmen, regionalen Anbietern und spezialisierten Fachpersonen getragen.

Sie begleiten Menschen im Alltag, sichern Versorgung zu Hause, entlasten Angehörige, entwickeln neue Angebote und übernehmen unternehmerische Verantwortung.

Ihre Leistungen sind gesellschaftlich unverzichtbar. In politischen Entscheidungen, Fördermodellen und öffentlichen Debatten bleiben sie dennoch häufig unsichtbar.

Die PSÖ macht diese Unternehmen sichtbar und gibt ihnen eine gemeinsame Stimme.

Warum es die PSÖ braucht.

01

Weil Qualität mehr zählt als die Rechtsform.

Ob eine Leistung gut ist, entscheidet sich an Fachlichkeit, Verlässlichkeit, Wirkung und Verantwortung. Die Organisationsform allein sagt nichts darüber aus, wie hochwertig oder sozial eine Leistung erbracht wird.

02

Weil einzelne Anbieter kaum gehört werden.

Viele private Anbieter stehen vor denselben Herausforderungen. Sie verhandeln trotzdem allein mit Behörden, Förderstellen, Sozialversicherungsträgern und politischen Entscheidungsträgern.

Die PSÖ bündelt diese Erfahrungen und vertritt gemeinsame Anliegen mit größerem Gewicht.

03

Weil Fortschritt unternehmerischen Spielraum braucht.

Neue Versorgungskonzepte, digitale Lösungen, spezialisierte Angebote und regionale Modelle entstehen dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen und Ideen umsetzen können.

Eine moderne Sozialwirtschaft braucht Gemeinnützigkeit und privates Unternehmertum.

Gemeinnützigkeit verdient Respekt. Unternehmertum ebenso.

01

Soziale Verantwortung und wirtschaftliches Handeln gehören zusammen.

02

Private Anbieter dürfen wirtschaftlich erfolgreich sein. Sie schaffen Arbeitsplätze, investieren in Qualität, tragen Risiken, entwickeln neue Angebote und reagieren auf Versorgungslücken.

03

Wer verantwortungsvoll arbeitet und nachweisbare Qualität erbringt, verdient einen fairen Zugang zu Verträgen, Förderungen und öffentlicher Zusammenarbeit.

Was wir verändern wollen.

Violetter Lichtstrahl, der gebündelt durch mehrere Glasscheiben verläuft
01

Faire Zugänge

Öffentliche Verträge, Förderungen und Leistungsvereinbarungen sollen anhand transparenter und nachvollziehbarer Qualitätskriterien vergeben werden.

02

Gleiche Wettbewerbsbedingungen

Private und gemeinnützige Anbieter sollen unter vergleichbaren Voraussetzungen arbeiten können.

03

Politische Mitsprache

Private Anbieter müssen in Gesetzgebungsprozesse, Reformen und Versorgungskonzepte einbezogen werden.

04

Sichtbarkeit und Anerkennung

Unternehmerische Leistung in der Sozialwirtschaft soll öffentlich als wertvoller Teil der Versorgung wahrgenommen werden.

05

Mehr Raum für Innovation

Neue Modelle sollen erprobt, aufgebaut und finanziert werden können – unabhängig davon, ob sie von einem Verein, einer gemeinnützigen Organisation oder einem privaten Unternehmen entwickelt wurden.

Förderungen und Verträge auf dem Prüfstand.

Wir prüfen, wie öffentliche Mittel in der mobilen Pflege vergeben werden – mit IFG-Anträgen zu den Landesförderungen in Niederösterreich und Wien sowie zur Vergabe von Einzelverträgen durch die ÖGK. Jeden Verfahrensschritt dokumentieren wir öffentlich, von der Antragstellung bis zum Ergebnis.

Zu den Transparenzinitiativen

Rechtssicher fördern: der Leitfaden für Behörden.

Warum die Rechtsform eines Anbieters keine Sicherheit über öffentliche Mittel gibt – und welche vier Schritte es tun. Mit interaktivem Eignungscheck und unterschriftsfertiger Verpflichtungserklärung, komplett im Browser.

Zum Leitfaden

Für wen die PSÖ da ist.

Die PSÖ richtet sich an Unternehmerinnen, Unternehmer und Selbstständige, die professionelle Leistungen in der Sozialwirtschaft erbringen.

Freiberufliche Fachpflege sowie private soziale und psychosoziale Dienstleistungen.

Entscheidend ist die gemeinsame Haltung: professionelle Qualität, verantwortungsvolles Unternehmertum und der Wille, die österreichische Sozialwirtschaft weiterzuentwickeln.

Was eine gemeinsame Plattform bewirken kann.

Viele farbige Knotenpunkte, die sich zu einem violetten Lichtstrahl bündeln
01

Interessen bündeln

Wir sammeln Erfahrungen, Probleme und Lösungsansätze aus unterschiedlichen Bereichen und Regionen.

02

Wissen teilen

Mitglieder erhalten Zugang zu relevanten Informationen, rechtlichen Entwicklungen, Praxiswissen und fachlichem Austausch.

03

Positionen entwickeln

Aus einzelnen Anliegen entstehen fundierte gemeinsame Forderungen gegenüber Politik, Verwaltung und Förderstellen.

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Öffentlichkeit schaffen

Wir bringen die Perspektive privater Anbieter in Medien, Fachdebatten und politische Prozesse ein.

05

Zusammenarbeit ermöglichen

Die PSÖ schafft Verbindungen zwischen Unternehmen, Fachpersonen, Initiativen und möglichen Kooperationspartnern.

Private Anbieter sind Teil der Lösung.

Österreich steht vor großen sozialen und demografischen Herausforderungen. Der Bedarf an Pflege, Begleitung, Betreuung und psychosozialen Angeboten wächst.

Gleichzeitig gibt es Menschen und Unternehmen, die bereit sind, neue Leistungen aufzubauen, Versorgungslücken zu schließen und Verantwortung zu übernehmen.

Dieses Potenzial darf nicht durch ideologische Vorbehalte oder strukturelle Ausschlüsse blockiert werden.

Österreich braucht alle qualifizierten Anbieter, die bereit sind, verlässlich und verantwortungsvoll zur Versorgung beizutragen.

Unsere Grundsätze.

1

Qualität vor Organisationsform.

Entscheidend ist, was eine Organisation leistet und welche Wirkung sie erzielt.

2

Transparente Regeln.

Öffentliche Mittel und Verträge brauchen nachvollziehbare Kriterien.

3

Verantwortungsvolles Unternehmertum.

Wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung können sich gegenseitig stärken.

4

Faire Wahlmöglichkeiten.

Menschen sollen zwischen qualifizierten Anbietern wählen können.

5

Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Private, öffentliche und gemeinnützige Organisationen sollen gemeinsam an tragfähigen Lösungen arbeiten.

Zum Anschauen.

Erklärt, erlebt, gesungen: Einblicke in die private Sozialwirtschaft. Die Videos werden erst nach Klick geladen und über bunny.net (EU) gestreamt.

Information

Das Buurtzorg-Modell als Vorbild

Die Niederlande hatten Anfang der 2000er eine ähnliche Pflegekrise wie Österreich – und haben sie mit Buurtzorg gelöst: praxiserprobt, bestens erforscht und der freiberuflichen Fachpflege sehr ähnlich. Die Lösung ist längst erfunden. Österreich müsste nur zugreifen.

Erfahrungsbericht

Ein Arbeitstag der Extreme

Angehörige suchen händeringend mobile Versorgung – Kapazität und Expertise wären da. Doch freiberufliche Pflegefachpersonen werden ausgebremst. Zurück bleiben unversorgte Menschen und demoralisierte Fachkräfte.

Erfahrungsbericht

Birgit wollte etwas anderes

Was freiberufliche Fachpflege für eine Pflegefachperson bedeuten kann – Birgit erzählt es.

Erfahrungsbericht

Unsere Erfahrung mit der NÖ Landesregierung

Unser abenteuerliches Erlebnis beim Versuch, der niederösterreichischen Landesregierung die freiberufliche Fachpflege zu erklären.

Satire

Profit mit Pflege

Comedy-Satire über die Doppelmoral in der österreichischen Sozialwirtschaft.

Hintergründe zum Nachlesen.

Analysen, Strategien und dokumentierte Erfolge aus der Arbeit für eine faire private Sozialwirtschaft – als PDF zum Herunterladen.

Strategiepapier

Freiberufliche Fachpflege – Strategie, Argumente, Wording

Strategiepapier, Argumentationshandbuch und Wording-Kompass in einem: gemeinsames Narrativ, Zahlen und Fakten, Argumentationskarten, Antworten auf Gegenargumente und ein Forderungskatalog für alle, die sich für die Einbindung Freiberuflicher Fachpflege in das öffentliche Versorgungssystem einsetzen.

39 Seiten · ca. 40 Min. Lesezeit · PDF, 4,3 MB

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Faktencheck

Peter Hackers Pflegeverständnis im Faktencheck

Warum moderne Versorgungspolitik Fachpflege nach Qualität, Wirkung und Versorgungssicherheit bewerten muss – nicht nach Rechtsform oder Parteidogma. Eine Analyse am Beispiel Wiens und des Fonds Soziales Wien.

9 Seiten · ca. 13 Min. Lesezeit · PDF, 0,7 MB

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Analyse

Freiberufliche Pflegefachpersonen gegen ein Kartell

Wie ein einziger Paragraph – § 135 ASVG – freiberufliche Pflegefachpersonen als einzige Gesundheitsdiensteanbieter vom freien Markt ausschließt: keine Tarifverhandlungen, keine Kassenverträge und rund 10 Euro Kostenerstattung pro Einsatz, während vergleichbare Berufe 80 Prozent erhalten.

8 Seiten · ca. 7 Min. Lesezeit · PDF, 8,1 MB

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Erfolgsbericht

pflege.gv.at öffnet sich: Gleichstellung aller Pflegeanbieter

Ein dokumentierter Erfolg: Nach fundierter rechtlicher Argumentation hat die Gesundheit Österreich GmbH die bundesweite Plattform pflege.gv.at geöffnet – private und freiberufliche Pflegeanbieter werden nicht mehr ausgeblendet, sondern gleichgestellt.

3 Seiten · ca. 3 Min. Lesezeit · PDF, 1,4 MB

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Eine neue Stimme für die private Sozialwirtschaft.

Die PSÖ befindet sich im Aufbau. Jetzt entscheidet sich, wie stark diese gemeinsame Stimme werden kann.

Dafür suchen wir private Anbieter, Selbstständige, Fachpersonen und Unternehmen, die ihre Erfahrungen einbringen, sich vernetzen und die zukünftigen Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten möchten.

Aus vielen einzelnen Stimmen kann erstmals eine sichtbare und ernst zu nehmende Interessenvertretung entstehen.

Ich will mehr Informationen zur PSÖ.

Trag dich ein. Wir melden uns mit den nächsten Schritten zur Gründung – unverbindlich und ohne Verpflichtung.

Wo wir gerade stehen

  1. Du bist hier

    Allianz aufbauen

    Interessent:innen sammeln, Netzwerk knüpfen, Erfahrungen bündeln.

  2. Gründungskreis formieren

    Gemeinsame Positionen, Qualitätsgrundsätze und Statuten erarbeiten.

  3. PSÖ gründen

    Die offizielle Interessenvertretung der privaten Sozialwirtschaft entsteht.

  4. Mit Nachdruck handeln

    Wir reden nicht nur, wir handeln: politische Gespräche und Medienarbeit – und wo nötig rechtliche Schritte, von Klagen bis zur Beschwerde bei der EU-Kommission, um faire Bedingungen konsequent durchzusetzen.

Ineinander verwobene farbige Glasbänder, die zu einem Strang zusammenlaufen
So möchte ich mich einbringen optional

Wir verwenden deine Angaben ausschließlich für die Kontaktaufnahme zum Aufbau der Allianz. Details findest du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Sozialwirtschaft der Zukunft braucht Vielfalt.

Sie braucht gemeinnützige Organisationen, öffentliche Einrichtungen, selbstständige Fachpersonen und private Unternehmen. Sie braucht klare Qualitätsstandards, transparente Regeln und faire Chancen. Und sie braucht Menschen, die bereit sind, gemeinsam dafür einzutreten.

PSÖ – Private Sozialwirtschaft ÖsterreichUnternehmerisch handeln. Gemeinsam etwas verändern.

Jetzt Teil der PSÖ werden